Widerruf eines Autokredits bei der BMW Bank

Der Widerrufsjoker sticht auch bei Autokrediten, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung oder fehlerhafte Verbraucherinformationen verwendet hat. „Unserer Auffassung nach sind auch der BMW Bank derartige Fehler unterlaufen, sodass der Widerruf einer Autofinanzierung bei der BMW Bank möglich ist“, sagt Rechtsanwalt Christof Bernhardt von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Der Widerrufsjoker wurde vor allem durch den Widerruf von Immobiliendarlehen bekannt. Grundsätzlich ist er aber bei allen Verbraucherdarlehen, also auch Autofinanzierungen, möglich, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Wer einen BMW gekauft hat, hat auch häufig die Finanzierung über die BMW Bank abgewickelt. Dann liegt in der Regel ein

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Autokredit bei der Ford Bank widerrufen und Geld zurückbekommen

Kunden der Ford Bank dürften gute Aussichten haben, ihren Autokredit widerrufen zu können. Voraussetzung ist, dass die Ford Bank bei der Kreditvergabe nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt hat. „Wir sind der Auffassung, dass sich bei vielen Kreditverträgen mit der Ford Bank Fehler finden lassen, die auch heute noch den Widerruf des Autokredits ermöglichen“, sagt Rechtsanwalt Simon Kanz von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Bei Verbraucherdarlehen, dazu zählen auch Autokredite, gilt, dass die Bank ihre Kunden ordnungsgemäß über ihre Widerrufsmöglichkeiten informieren muss. Unterlaufen der Bank dabei Fehler wird die in der Regel 14-tägige Widerrufsfrist nicht in Lauf gesetzt. Das führt

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LG Düsseldorf erkennt fehlerhafte Widerrufsbelehrung der Sparkassen

Viele Sparkassen haben bei Darlehensverträgen zwischen 2002 und 2010 eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet. Eine solche stellte auch das Landgericht Düsseldorf mit Urteil vom 17.03. 2015 fest (Az.: 10 O 131/14). In dem vorliegenden Fall hatte das LG Düsseldorf über die Klage eines Verbrauchers auf Widerruf eines im Juli 2007 geschlossenen Darlehensvertrags zu entscheiden. Der Verbraucher hatte mit dem Darlehensvertrag auch die Widerrufsbelehrung unterzeichnet. In dieser Widerrufsbelehrung hieß es, dass die Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden könne. Diese Frist beginne „frühestens“ mit dem Erhalt der Belehrung. In einer Fußnote hieß es weiter, dass die Frist im Einzelfall geprüft werden

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