Widerruf von per Fernabsatz geschlossenen Immobiliendarlehen mit der DSL Bank

Um ein Immobiliendarlehen abzuschließen, ist nicht zwingend der persönliche Kontakt mit einem Bankmitarbeiter nötig. Darlehensverträge können z.B. auch online abgeschlossen werden. Immobilienfinanzierungen, die im Wege des Fernabsatzes geschlossen wurden, wurden beispielsweise von der DSL Bank angeboten. Solche Immobiliendarlehen lassen sich auch heute noch widerrufen, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Das sog. „ewige Widerrufsrecht“ für Immobiliendarlehen, die zwischen November 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, ist nach einer Gesetzesänderung inzwischen erloschen. Eine Ausnahme sind allerdings Darlehensverträge, die per Fernabsatz, z.B. mit der DSL Bank geschlossen wurden. Diese Darlehen sind von der Gesetzesänderung nicht erfasst und können

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Der Widerruf von Darlehensverträgen geht weiter

Der Bundesgerichtshof hat unter dem Aktenzeichen XI ZR 160/17 vor wenigen Tagen entschieden, dass der Widerruf von Darlehensverträgen immer noch möglich ist, wenn 1.       der Darlehensvertrag nicht in der Bank unterschrieben worden ist und 2.       die Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Anders als bislang angenommen, gibt es keine Sperre für einen Widerruf in diesen Fällen. Auch nicht für Darlehensverträge die vor dem 11.06.2010 abgeschlossen worden sind. Dies ist neu. Ging man doch nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes davon aus, dass für Altverträge im Hinblick auf Immobilienfinanzierungen am 21.06.2016 endgültig Schluss gewesen ist. Nun haben alle Darlehensnehmer, die ihren Darlehensvertrag zum Beispiel zu Hause

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