Immobiliendarlehen mit der ING-DiBa per Fernabsatz geschlossen – Widerruf prüfen

Das Thema Widerruf von Immobiliendarlehen lässt sich nicht zu den Akten legen. Auch wenn der Gesetzgeber das Ende des „ewigen Widerrufsrechts“ für Immobiliendarlehen, die zwischen November 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, beschlossen hat, ließ er doch eine Hintertür offen. „Durch diese Hintertür können Verbraucher gehen und ihr Immobiliendarlehen immer noch widerrufen, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung oder fehlerhafte Verbraucherinformationen verwendet hat“, erklärt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Die Hintertür für den Widerrufsjoker öffnet sich, wenn das Darlehen per Fernabsatzvertrag geschlossen wurde oder die Bank gar nicht über das Widerrufsrecht informiert hat. Der

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Per Fernabsatz geschlossene Immobiliendarlehen lassen sich noch widerrufen

Der Widerrufsjoker sticht auch noch bei Immobiliendarlehen, die zwischen 2002 und 2010 abgeschlossen wurden. Und zwar dann, wenn der Darlehensvertrag in einem sog. Fernabsatzgeschäft geschlossen wurde und die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Das geht aus einem Urteil des BGH vom 27. Februar 2018 hervor (Az.: XI ZR 160/17). Viele Darlehensverträgen werden natürlich in den Räumen der Bank abgeschlossen. Zwingend notwendig ist das nicht. Ein Immobiliendarlehen kann auch im Wege des Fernabsatzes abgeschlossen werden. „Das ist der Fall, wenn der Darlehensvertrag weder in den Räumlichkeiten der Bank noch durch einen persönlichen Kontakt mit einem Außendienstmitarbeiter geschlossen wurde, sondern nur

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